Seminare
Eine Übersicht der Seminare, die ich regelmäßig anbiete – offen ausgeschrieben oder maßgeschneidert für Ihr Team. Vermissen Sie ein Thema oder wünschen Sie eine besondere Ausrichtung? Schreiben Sie mir, wir finden den passenden Zuschnitt.
Elektrotechnisch unterwiesene Person
Theoretische Unterweisung
Sicher arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln, ohne Elektrofachkraft zu sein – das theoretische Fundament für klar abgegrenzte Tätigkeiten.
Eine elektrotechnisch unterwiesene Person (EuP) ist fachlich nicht als Elektrofachkraft ausgebildet, wird in vielen Betrieben aber regelmäßig im Umfeld elektrischer Anlagen und Betriebsmittel eingesetzt. Damit diese Tätigkeiten sicher, verantwortungsvoll und regelkonform ausgeführt werden können, ist eine entsprechende Qualifizierung erforderlich.
Das Seminar vermittelt den Teilnehmenden die notwendigen elektrotechnischen Grundkenntnisse, um Gefährdungen durch elektrischen Strom zu erkennen, Risiken richtig einzuschätzen und unterstützende Tätigkeiten unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft sicher auszuführen. Es endet mit einer theoretischen Abschlussprüfung.
Elektrotechnisch unterwiesene Person
Praktische Unterweisung
Vom theoretischen Wissen zur sicheren Routine – die direkte Umsetzung am eigenen Arbeitsplatz.
Aufbauend auf der theoretischen Unterweisung vertieft diese praktische Einheit die zuvor erlernten Inhalte direkt am realen Arbeitsplatz. Geübt werden das sichere und routinierte Ausführen klar definierter Tätigkeiten an elektrischen Betriebsmitteln, der korrekte Umgang mit Werkzeugen und persönlicher Schutzausrüstung sowie die sichere Anwendung der fünf Sicherheitsregeln in der täglichen Praxis. Am Ende der Unterweisung erhalten die Teilnehmenden den Befähigungsnachweis als EuP für die festgelegten Tätigkeiten im Betrieb.
Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten
Theoretische Ausbildung
Eigenverantwortliches Arbeiten im klar abgegrenzten Tätigkeitsfeld – die theoretische Basis für Fachkräfte mit elektrotechnischer Spezialisierung.
Die Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten verfügt über eine fachlich gebundene Ausbildung mit eigenständiger Verantwortung in einem klar definierten Aufgabenbereich an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln. In der theoretischen Ausbildung werden die einschlägigen Normen und Vorschriften, die Beurteilung der Arbeitssicherheit, die Grundlagen des elektrischen Stroms in der nötigen Tiefe sowie die Methoden der Gefährdungsbeurteilung erarbeitet. Damit ist das fachliche Fundament gelegt, das in der nachfolgenden praktischen/betrieblichen Vertiefung umgesetzt wird.
Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten
Praktische/Betriebliche Ausbildung
Vom theoretischen Fundament zum eigenständigen Können – die betriebsspezifische Vertiefung im Tätigkeitsfeld.
Im praktischen Teil der EFKffT-Ausbildung wird das theoretische Wissen direkt auf das konkrete Aufgabengebiet im Betrieb übertragen. Schwerpunkte sind das sichere Beherrschen der relevanten Messverfahren, der korrekte Einsatz von Mess- und Werkzeugausrüstung, normgerechte Arbeitsabläufe sowie die revisionsfeste Dokumentation der Tätigkeiten. Die Ausbildung endet mit einer Befähigungsfeststellung, in deren Verlauf geprüft wird, ob die Teilnehmenden den ihnen übertragenen Tätigkeitsbereich eigenverantwortlich, normgerecht und sicher beherrschen.
Jährliche Sicherheitsunterweisung
in der Elektrotechnik
Pflicht und Schutz zugleich – die jährliche Auffrischung für alle, die mit Elektrizität oder in dessen Wirkungsbereich arbeiten!
Behandelt werden die aktuelle Rechtslage und Normenwelt, die Auffrischung der fünf Sicherheitsregeln der Elektrotechnik, typische Vorfälle und (Beinahe-)Unfälle aus der Praxis sowie betriebsspezifische Gefährdungen. Auf Wunsch lässt sich die Unterweisung um aktuelle Schwerpunktthemen erweitern.
Thermografie an elektrischen Anlagen
Was das Auge nicht sieht, zeigt die Wärmebildkamera – die berührungslose Inspektionsmethode für moderne Instandhaltung!
Mit der Thermografie lassen sich elektrische Auffälligkeiten erkennen, lange bevor sie zu Schäden, Bränden oder Ausfällen führen: lockere Klemmen, überlastete Leiter, unausgeglichene Phasen, schadhafte Bauteile oder Isolationsfehler treten unter Last als Wärmesignaturen klar hervor. Im Seminar werden die physikalischen Grundlagen, die normgerechte Aufnahmesituation, die Bewertung der Messwerte sowie die strukturierte Berichterstellung für Versicherer und Geschäftsführung erarbeitet.
Prüfung elektrischer Anlagen
DIN VDE 0100-600 (IEC 60364-6)
DIN VDE 0105-100/A1 (EN 50110-1)
Erstprüfung ortsfester Anlagen vor Inbetriebnahme und wiederkehrende Prüfung im Betrieb – vom Sichtteil über die Messung bis zur normgerechten Berichterstellung.
Prüfung elektrischer Maschinen
DIN EN 60204-1 (VDE 0113-1)
DIN VDE 0105-100/A1 (EN 50110-1)
Prüfung der elektrischen Ausrüstung von Maschinen – relevant für Maschinenbauer und Anlagenbetreiber, von der Konformitätsprüfung vor Inbetriebnahme bis zu wiederkehrenden Intervallen.
Prüfung von Stromerzeugern
DIN VDE 0105-100/A1 (EN 50110-1)
Prüfung mobiler und stationärer Stromerzeuger mit besonderem Augenmerk auf Schutzkonzept (TN-S, IT, Schutztrennung) und Erdungsverhältnisse – baustellen- und einsatzgerecht.
Prüfung elektrischer Geräte
DIN EN 50678 (VDE 0701)
DIN EN 50699 (VDE 0702)
Wiederholungsprüfung ortsveränderlicher Geräte: Sichtprüfung, Schutzleiter-, Isolations- und Berührungsstrommessung, Funktionstest und prüfsichere Dokumentation nach aktueller Normung.
Prüfung von Lichtbogenschweißeinrichtungen
DIN EN IEC 60974-4 (VDE 0544-4)
Wiederkehrende Prüfung von Schweißstromquellen und -zubehör – speziell für Werkstätten und Fertigungsbetriebe, inklusive der besonderen Mess- und Bewertungsverfahren dieser Norm.
Prüfung medizinischer elektrischer Geräte
DIN EN 62353 (VDE 0751-1)
Wiederholungs- und Instandsetzungsprüfung von Medizinprodukten: erhöhte Anforderungen an Patientensicherheit, spezifische Prüfgrenzwerte und MPDG-konforme Dokumentation.